Allgemeines zu Montpellier
Wenige Kilometer von der Mittelmeerkueste entfernt liegt Montpellier, die heimliche Hauptstadt der Languedoc. Die Stadt hat zwar kaum Industrie,
dafuer glaenzt sie mit ihrer grossen, fortschrittlichen Universitaet, ihrem kulturellen Angebot und ihrer intellektuellen und warmherzigen Bevoelkerung.
Montpellier besitzt eine der groessten Universitaeten Frankreichs. Die medizinische Fakultaet ist die aelteste (im fruehen 13. Jahrhundert gegruendet)
und eine der renommiertesten.
Die Altstadt liegt genau im Zentrum der Stadt. Als bester Ausgangspunkt bietet sich die Place de la Comedie, die sich vor dem Opernhaus erstreckt.
Von hier fuehrt die Rue de la Loge zum vielleicht lebhaftesten Platz Montpelliers, der Place Jean Jaures. Bis zum fruehen Nachmittag werden hier
frische Fruechte verkauft, daneben aber auch Kleider und Schmuck. Ist der Markt erst beendet, so fuellt er sich schnell mit den Tischen und
Stuehlen der umliegenden Cafes.
Die Rue de la Loge muendet bald in die Rue Foch, die hochfuehrt zur Promenade du Payrou. Das ist eine breite Allee, gesaeumt von hohen
Baeumen und bunten Blumenbeeten, mit einer Statue Ludwig XIV. in der Mitte. Den Sonnenuntergang ueber den Bergen der Cevennen kann man
hier oben wunderbar geniessen.
Der Stil dieser Gartenanlagen aus dem spaeten 17. Jahrhundert weicht von der sonstigen Architektur des alten Montpellier etwas ab, sie stammt aus
dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Fassaden der Haeuser um die Rue de le Loge herum wirken zwar karg, doch gelingt es dem Besucher, einen
Blick ins Innere zu werfen, so wird er herrliche, kunstvolle Hoefe sehen.
Die Kathedrale St.-Pierre aus dem 14. Jahrhundert ist die einzige Kirche Montpelliers, die die Religionskriege ueberdauert hat. Daneben liegt die
Medizinische Fakultaet mit dem Musee de l' Anatomie (nichts fuer schwache Maegen).
Auf der anderen Seite des Boulevards erstreckt sich der Jardin des Plantes, der Botanische Garten. Er wurde 1593 von Heinrich IV. angelegt
und ist der aelteste Frankreichs.